Sommercamp '96: Wissensrepräsentation
Informatik-Sommercamp '96
,
Universität Passau
vom 5.8.1996 - 16.8.1996.
Betreuer
Teilnehmer
Das Projekt
In diesem Projekt geht es um den Komplex "Wissen & Computer". Es werden
also folgende Fragen untersucht:
- Was für Arten von Wissen gibt es?
- Wie wird das Wissen im Computer repräsentiert?
- Wie werden gewünschte Information aus dem Wissen gewonnen?
Die Programmiersprache Prolog ist gut geeignet, diese
Fragestellungen praktisch zu untersuchen.
Die erste Projektwoche
In der ersten Woche wird die Programmiersprache Prolog vorgestellt:
- Fakten und Regeln in Prolog (die Wissensrepräsentation).
- Ein- und Ausgabe bei Anfragen (der relationale Aspekt).
- Welche Regeln sind wann anwendbar?
- Wie werden mithilfe von Regeln Informationen gewonnen
(Abarbeitungsstrategien)?
Dabei wird eine kleine Verwandtschafts-Datenbank aufgebaut, damit auch
niemand vergißt, allen Tanten zu Weihnachten zu schreiben.
Die zweite Projektwoche
In der zweiten Woche geht es darum, Wissen in Form von Logikrätseln für den
Computer aufzubereiten. Es wird sich dabei herausstellen, daß dieses eine
entscheidende Aufgabe ist, denn die Lösung wird dann vom Computer
geliefert.
URLs zu Prolog:
Literatur zu Prolog:
W. F. Clocksin, Christopher S. Mellish: Programmieren
in Prolog, Springer-Verlag.
Literatur für Logikrätsel:
Raymond Smullyan: Dame oder Tiger? Logische Denkspiele und eine
mathematische Novelle über Gödels große Entdeckung, Wolfgang
Krüger Verlag.
Christoph Wedler
<wedler@fmi.uni-passau.de>
Last modified: Fri Aug 16 14:46:16 MET DST